Uwe Lagosky MdB
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News
26.09.2017, 17:26 Uhr
Abschied aus dem Bundestag
 Liebe Freunde,

herzlichen Dank für die Unterstützung in den letzten fünf Jahren, insbesondere für den engagierten Wahlkampf.

Sicherlich haben Sie genau wie ich dem Ergebnis der Bundestagswahl entgegen gefiebert und genau wie ich werden Sie sich gefragt haben, wo sind die Prozente geblieben, die wir in den vorausgegangen Prognosen zur Bundestagswahl gesehen haben.

Es hat für die Union in Deutschland nur 32,9% gegeben. Damit kommt zwar bei der Koalitionsbildung keine andere Partei an uns vorbei, aber im Ergebnis werden es schwierige Verhandlungen. Dass sich die SPD ihrer Verantwortung für Deutschland verweigert, halte ich für ausgesprochen undemokratisch.

Doch auch wir müssen Rückschlüsse aus dem Wahlergebnis ziehen. Mein Gegenkandidat hat es verstanden seine Wählerschaft beieinander zu halten, das ist mir nicht gelungen. Wir haben an die AfD und die FDP Stimmen abgegeben. Den Anteil der an die AfD abgegebenen Stimmen, sehe ich dabei als überwiegend an, ohne genaue Wählerwanderungszahlen zu haben. Sehr deutlich wird das am Wahlergebnis in Salzgitter-Lebenstedt. Das macht klar, dass die Migration am Ende der Wahl für viele  doch noch ein bestimmendes Thema war. Gleichwohl wir in Berlin mit der Wohnsitzauflage das geeignete Instrument beschlossen haben, um die Migration zu steuern. Doch die Nichtanwendung der Wohnsitzauflage bis kurz vor der Wahl durch die rot/grüne niedersächsische Landesregierung führte zu einem extremen Zuzug nach Salzgitter. Die Wählerinnen und Wähler haben das auf die CDU und auch auf mich projiziert.

Am Ende der Legislaturperiode möchte ich mich bei allen herzlich bedanken die mich unterstützt haben und die mit mir durch dick und dünn gegangen sind. Für mich war es eine intensive Zeit in Berlin, in der ich meine Vorstellungen von der Arbeits- und Sozialpolitik einbringen konnte. Darüber hinaus war ich Ansprechpartner im Wahlkreis, wenn es um die Dinge vor Ort ging. Vieles konnten wir auf den Weg bringen. Mit Freude habe ich die Interessen des Wahlkreises in Berlin vertreten und hätte das auch gern weiter gemacht. Aber man muss das Votum der Wähler nehmen wie es kommt. Leider gehöre ich dem 19. Bundestag nicht mehr an.

Nun geht es darum die Landtagswahl zu einem Erfolg zu führen. Der Einsatz von uns allen ist gefragt. Unterstützen wir also mit aller Kraft unsere CDU-Landtagskandidaten auf ihrem Weg.

 

In freundschaftlicher Verbundenheit

Ihr